Maya Shepherd - Dear Sister ... Ich würde sterben für dich {Rezension}

04 Februar 2015

Kurzbeschreibung: 

„Hier ist der Notruf, neun-neun-neun. Welche Art von Notfall haben Sie zu melden?“ „Es gibt wieder ein totes Mädchen“, flüsterte eine junge weibliche Stimme in den Hörer. „Können Sie mir erklären, was passiert ist?“ Es war ein leises Aufschluchzen zu hören, ansonsten war es jedoch beängstigend still. „Es geht darum Leben zu nehmen und Leben zu geben“, murmelte das Mädchen. Die Polizisten verstanden kein Wort. „Wo befinden Sie sich, Miss?“ „Es ist Eliza Rice“, sagte das Mädchen eindringlich. Der Officer notierte sich den Namen sofort. „Brauchen Sie Hilfe? Sind Sie verletzt?“ Ein Tuten drang durch die Leitung. Die Anruferin hatte aufgelegt. „Ich würde sterben für dich“ ist der erste Teil der Fantasy-Serie „Dear sister“, in der es um zwei Schwestern geht, die unterschiedlicher nicht sein könnten.





Meine Meinung:Oh Gott, dass Buch hat mich so aufgewühlt. Ich fühle unbedingten Hass, Wut, Trauer, Leidenschaft, Angst und ich bin verzweifelt. Selten hat mich ein Buch, ein Schreibstil so in die Geschichte eintauchen lassen.
Dieses Buch hat mich zwar nicht von der ersten Seite beginnend gepackt, eventuell lag es auch daran das ich eine ganz andere Vorstellung hatte wie das Buch wohl sein wird. Schnell hatte sich jedoch herausgestellt das dass Buch und die Autorin es einfach so dermaßen geschafft haben mich hineinzuziehen, das ich wirklich dachte ich bin mitten in der Geschichte. Besonders Winter hat es mir angetan. Gott ich war Stellenweise so verzweifelt, so voller Wut und hab so sehr mit ihr mitgefühlt. Ich bin nach dem letzten Satz so fertig gewesen das ich wirklich das Gefühl hatte ich war dabei, ja sogar das ich Winter war. Die Autorin hat mich mit ihren Worten so mitfühlen lassen, mir so sehr die Gefühle der Protagonisten übermittelt das ich stellenweise mit meinen Gefühlen so überfordert war das ich ne kurze verschnauf Pause brauchte. 
Das Buch war doch sehr erfüllt von Hass, Ängsten und Eifersucht. Doch es hat mich so sehr mitgerissen, so sehr ergriffen. Ich war Kapitel weise so verzweifelt, besonders am Schluss. Ich konnte so gut die verschiedenen Protagonisten verstehen, und doch ging es mir meist so wie Winter, ich verstand zwar was jetzt eine Eliza fühlte doch ich fühlte auch mit Winter. Anfangs konnte ich wirklich nicht so richtig verstehen wie sehr man seine eigene Schwester hassen konnte, aber um so mehr Seiten vergingen, um so mehr tauchte ich ein und verstand Winter zunehmen. Es ist keine gewöhnliche Fantasysaga/geschichte, es ist wirklich so viel mehr. Obwohl ich meinen Schwestern sehr nahestehe, litt ich doch so sehr mit Winter mit, und empfand auch immer mehr Hass und Wut auf Eliza. Da ich nur kleinere Geschwister habe, viel ich stellen weise wirklich aus allen Wolken, wie kann man bitte so egoistisch sein? 

Es kommt wirklich nicht oft vor das es ein Autor so genial zu Papier bringt, dass man sich so mitgerissen und verzweifelt sehnt wirklich dabei zu sein und etwas anders zu machen oder gleich zu machen. Es war für mich eine der aufwühlendsten und mitreissenden Geschichte die ich je gelesen habe.  

Ich kann mir vorstellen das es einigen, eventuell nicht gefallen könnte. Es sind doch sehr Starke Emotionen und sehr viel davon auf einmal. Ich jedoch war wirklich so von den Socken, das ich mir Band 2 so schnell wie möglich schnappen muss. 

Cover: 
Gefällt mir sehr gut. Macht sich auch sehr schön im Bücherregal :) 

Fazit: 
Ich kann dieses Buch allen empfehlen die mal eine etwas andere Fantasy Geschichte lesen wollen wo keine Liebe zweier Hauptprotagonisten in Vordergrund steht und kein Kampf zwischen Werwölfen und Vampiren stattfindet :) 

Dieses Buch hat sich meine 5 Eulen voll verdient. Ein Zusatz ✶ gibt es dafür das mich das Buch so dermassen (gefühlstechnisch) mitgerissen hat. 



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