Rezension – Verity ⭐⭐⭐
Für mich war das Buch von Anfang bis Ende absolut trocken. Der Schreibstil ist so langweilig. Sachlich?
Ich bin nur sehr schwer weitergekommen beim lesen. Irgendwie passiert hier auch nichts. Wären da nicht die Kapitel mit der Biografie von Verity gewesen, wäre das Buch für mich absurd langweilig gewesen.
Obwohl bereits auf der ersten Seite etwas Schreckliches passiert, kann ich mich nicht hineinversetzen. Es ist wie ein Fiebertraum. Ich habe es gelesen. Aber ich habe es nicht gefühlt. Wenn ihr wisst, was ich meine? Es war, als hätte ich vollkommen gefühllos und regungslos einen Film verfolgt. Auch die Irrungen und Wendungen bzw. Informationen am Ende waren für mich zu schnell und zu langweilig. Zu viel blieb für mich offen. Auch der „thrill“ hat mir gefehlt.. Ich habe nur weitergelesen, weil ich wissen wollte, wie es zu Ende geht. Ich hoffte auf ein episches Finale mit Feuerwerk. So, dass mir der Mund offen stünde. Das Buch sollte mich staunend zurücklassen, vielleicht sogar gruselnd. Dass am Ende etwas Schockierendes passiert. Etwas Unerwartetes. Aber es passierte nicht. Und dann war es …. vorbei.
Ich glaube, das könnte eines der wenigen Bücher sein, die als Film viel besser zur Geltung kommen.
Ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht. Mehr nachvollziehbare Handlungen und Gefühle. Mehr Dialoge. So war alles eher unverständlich, trocken und viel zu schnell abgehandelt.
Es war zu oberflächlich, um mich wirklich zu berühren.

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